132 Männer und Frauen haben im Jahr 2025 das »Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich« erhalten – so verzeichnet es die offizielle Statistik der österreichischen Präsidentschaftskanzlei. Unter ihnen: FKIE-Wissenschaftler Dr. Frank E. Schneider, stellvertretender Leiter der Abteilung CMS.
Bei einem Festakt im Wiener Verteidigungsministerium überreichte ihm Ministerin Klaudia Tanner den Orden nebst Urkunde. Das Ehrenzeichen wird seit 1952 im Namen des Bundespräsidenten in mehreren Ordensstufen vergeben und gilt als höchste staatliche Auszeichnung.
Zu den zahlreichen Gratulanten zählte neben dem österreichischen Generalstabschef Rudolf Striedinger auch Brigadier Michael Janisch: »Ein großer Tag für die österreichische Militärrobotik«, so der Brigadier. Der Leiter des österreichischen Amts für Rüstung und Wehrtechnik (ARWT) und der FKIE-Wissenschaftler haben unter anderem 2017 den »European Robotics Hackathon« (EnRicH) im AKW Zwentendorf gemeinsam initiiert.
Initiator des European Robotics Hackathons
Seitdem treffen sich dort alle zwei Jahre Robotikexperten aus der ganzen Welt, um unter realistischen Bedingungen die Einsatz- und Leistungsfähigkeit robotischer Systeme bei einem inszenierten Störfall auf den Prüfstand zu stellen, Defizite aufzuzeigen und so die Entwicklung von Lösungen zu fördern.
Für das FKIE sprach Dr. Markus Antweiler, stellvertretender Institutsleiter, herzliche Glückwünsche aus: »Wir freuen uns sehr mit Herrn Schneider über das ›Große Ehrenzeichen‹ für seine Verdienste um die Republik Österreich, das ihm anlässlich seiner unermüdlichen Leistungen für die Durchführung des ›European Robotics Hackathons‹ verliehen wurde. Vielen Dank für Ihren Einsatz, lieber Herr Schneider, mit dem diese öffentliche Wertschätzung Ihrer Person wie auch Ihrer Arbeit verbunden ist.«