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  • © Fraunhofer FKIE

    »Elektrotechnik studieren? Das habe ich mich nach dem Abitur zuerst nicht getraut«, sagt Carolin Meyer-Schwalm. Schließlich habe sie in ihrer Freizeit weder Stunden mit Löten und Schweißen zugebracht, noch sich als naturwissenschaftlicher »Nerd« gefühlt. Getraut hat sich Meyer-Schwalm schließlich trotzdem – und vor rund fünf Jahren den Masterstudiengang Elektrotechnik an der RWTH Aachen mit bestem Ergebnis abgeschlossen. Damit gehört die heute 30-jährige Wissenschaftlerin am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE in Wachtberg noch immer zu einer Minderheit: Frauen, die in Forschung und Entwicklung (F&E) tätig sind. Ihre Bedeutung würdigen die UN seit 2015 alljährlich am 11. Februar mit dem »Internationalen Tag der Mädchen und Frauen in der Wissenschaft«.

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  • © Fraunhofer FKIE

    Erneuter Erfolg für die Wissenschaftler des Fraunhofer FKIE in Wachtberg: Beim jüngsten Shared Task-Wettbewerb »CLAIMSCAN 2023«, ausgerufen vom Indian Institute of Technology Delhi, landete das System »NLytics« auf dem ersten Platz. Es ist Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts mit der Universität der Bundeswehr München und hat zum Ziel, Beeinflussungs- und Desinformationskampagnen in sozialen Medien mithilfe von KI aufzuspüren.

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  • Reale Aufgaben in realen Einsatzszenarien – das ist eines der Kennzeichen des European Land Robot Trial (ELROB), der 2024 bereits zum zwölften Mal stattfindet. Treffpunkt für Militärrobotiker aus der ganzen Welt ist vom 24. bis 28. Juni das Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle für landgebundene Fahrzeugsysteme, Pionier- und Truppentechnik in Trier. Bis zu 15 Teams werden an den fünf Tagen in mehreren Disziplinen an den Start gehen, um den aktuellen Leistungsstand ihrer robotischen Systeme zu überprüfen und die unterschiedlichen technischen Lösungen miteinander zu vergleichen. Organisator der Großveranstaltung ist 2024 erneut das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE in Wachtberg.

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  • Katastrophenschutz / 2023

    Hilfe für Verschüttete in Katastrophengebieten: Drohne mit Ohren

    Forschung Kompakt / 01. Dezember 2023

    Nach einer Katastrophe, beispielsweise einem Erdbeben, zählt jede Minute. Bei der Suche nach Überlebenden werden oftmals unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) eingesetzt, die in schwer zugänglichen Gebieten ein erstes Lagebild liefern und helfen, Opfer aufzuspüren – sofern diese sichtbar sind. Forschende am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE wollen mit einer neuen Technologie eine Lücke im Katastrophenschutz schließen: Mit Mikrofon-Arrays ausgestattete Drohnen sollen künftig die Hilfeschreie und akustische Signale Hilfesuchender aus der Luft gezielt orten und Bergungskräften die Standortdaten der Verletzten liefern. Das erhöht deutlich die Chancen auf eine schnelle Rettung von Verschütteten, die nicht per Kamera entdeckt werden können.

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  • Wissenschaftliche Exzellenz in Nordrhein-Westfalen – dafür steht auch der Name Fraunhofer. Bei einem Besuch in Wachtberg konnte sich Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, davon überzeugen: Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR und das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE öffneten die Türen ihrer Labore, um der Politikerin spannende Einblicke in die aktuellen Forschungsarbeiten der insgesamt fast 1.000 an den beiden Instituten beschäftigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu gewähren.

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  • © Fraunhofer FKIE/Frank Homann

    Hoher Besuch am Fraunhofer FKIE in Wachtberg: Der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Alfons Mais, sowie Generalmajor Klaus Frauenhoff, Amtschef des Amtes für Heeresentwicklung, und Oberst Rainer Beeck, Chief Digital Officer Heer, erhielten auf Einladung des Institutsleiters Prof. Dr. Peter Martini Einblicke in die aktuelle Forschung des FKIE. Im Mittelpunkt des mehrstündigen Austauschs stand insbesondere die Frage, wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des FKIE mit ihrer Arbeit die Digitalisierung des Heeres unterstützen können.

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  • Die Zukunftsfähigkeit sowie den Technologievorsprung der Bundeswehr sicherzustellen – diese Kernaufgaben sind eng mit der wehrwissenschaftlichen Forschung am Standort Wachtberg in Nordrhein-Westfalen verbunden. Unter verschiedenen Namen, beginnend als FFM, FAT und IFE, als eines der drei Institute innerhalb der FGAN und seit 2009 als Fraunhofer FKIE forschen hier seit nunmehr 60 Jahren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Verteidigung und Sicherheit Deutschlands und seiner Bündnispartner.

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  • © armasuisse

    Der Ukraine-Konflikt bestätigt: Krieg findet auch im urbanen Umfeld statt. Die russischen Angriffe zielen vor allem auf die großen städtischen Zentren des Nachbarstaates. Zuverlässige technologiegestützte Aufklärung stellt hier einen wesentlichen Überlegenheitsfaktor dar. Wichtiges Hilfsmittel sind dabei Sensoren. Wie die Systeme bei der Erkennung, Klassifizierung und Lokalisierung von Schüssen und Drohnen unterstützen und wichtige Informationen zum Lagebild liefern können, daran arbeiten Forscher des Fraunhofer FKIE. Bei einem multinationalen Experiment in der Schweiz hatten die Wissenschaftler eine Woche lang Gelegenheit, den aktuellen Stand ihrer Forschung in einsatznahen Angriffsszenarien auf die Probe zu stellen.

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  • Luftfahrt / 2023

    Wartung und Instandhaltung von Flugzeugen mit Augmented Reality

    Forschung Kompakt / 03. Juli 2023

    Die Wartung moderner Flugzeuge ist komplex. Der Einsatz von AR-Datenbrillen in Kombination mit 3D-Informationsvisualisierungen soll Fluggerätemechanikern die Reparatur und Instandhaltung künftig erleichtern. Die virtuellen Anleitungen, Displays und technischen Ausstattungen lassen sich per Gesten-, Blick- und Sprachsteuerung bedienen. Forschende am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE haben für den Airbus A400M Konzepte und Lösungsansätze für die Wartung mithilfe von Augmented Reality-Systemen entwickelt.

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  • © Fraunhofer FKIE

    Die weite Anreise hat sich für Team Capra Éts gelohnt: Beim 4. European Robotics Hackathon (EnRicH) im AKW Zwentendorf bei Wien hat die Mannschaft aus Kanada in der Kategorie »Search and Rescue« mit ihrem kettengetriebenen Roboter »Markhor« die besten Ergebnisse erzielt. Ein toller Erfolg für die Crew um Teamleiter Marc-Olivier Champagne, die erstmals bei der EnRicH an den Start ging. Von Interesse ist bei dieser außergewöhnlichen Veranstaltung, die das österreichische Amt für Rüstung und Wehrtechnik (ARWT) gemeinsam mit dem Fraunhofer FKIE alle zwei Jahre organisiert, allerdings nicht allein die Platzierung. Im Gegenteil. Der Hackathon ist vor allem ein Leistungsvergleich, bei dem eine Frage im Mittelpunkt steht: Was können Roboter im Falle eines Störfalls zur Unterstützung des Menschen heute leisten? Und, fast noch wichtiger: Was (noch) nicht?

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