Presse

Abbrechen
  • Energiesicherheit ist sowohl für die nationale als auch für die kollektive Sicherheit von zentraler Be-deutung. Das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE ist Teil des Projektteams des kürzlich angelaufenen EU-Projekts SENTINEL (Sustainable Energy Capabi-lities for Enhanced Military Camps and Operations). Ziel des vierjährigen Projekts ist es daher, nach-haltige und innovative Energielösungen zu entwickeln, die unter widrigen Bedingungen funktionie-ren und gleichzeitig den logistischen Fußabdruck von Militärlagern und -operationen verringern. Ge-fördert wird SENTINEL im Rahmen des Europäischen Verteidigungsfonds.

    mehr Info
  • Die Deutsche Marine und das Fraunhofer FKIE intensivieren ihre Zusammenarbeit. Ein bereits im Mai 2023 geschlossenes Memorandum of Understanding (MoU) wurde jetzt in Rostock auf unbefristete Zeit verlängert. Das Institut mit wissenschaftlichem Fokus auf Verteidigung und Sicherheit steht der Teilstreitkraft seit rund 25 Jahren als enger Forschungspartner zur Seite. Jetzt wollen beide weiter zusammenrücken, um Technologien noch schneller vom Forschungsprojekt in die Anwendung zu überführen. Im Fokus der Kooperation stehen die Themen Digitalisierung, KI und unbemannte Systeme.

    mehr Info
  • © Fraunhofer FKIE/Jörg Riethausen

    Im Rahmen einer festlichen Konferenz zum Thema »Gesamtstaatliche Verteidigung und Resilienz« hat das Fraunhofer FKIE am 23. April 2026 erstmals einen Einblick in seine Forschungs- und Innovationsthemen am neuen Standort in Leipzig gegeben. Mehr als 150 Teilnehmende aus Politik, Wissenschaft, Industrie sowie von NATO, Bundeswehr und Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben nahmen an der Veranstaltung teil. Diese war zugleich Eröffnungskonferenz des neuen sächsischen Forschungsnetzwerks »Innovation in Integrierter Sicherheit und Nachhaltigkeit« (I2SN). Darin verantwortet das Fraunhofer FKIE das Themenfeld »Cyber/IT« und stellt mit seinem stellvertretenden Institutsleiter, Prof. Dr. Christoph Igel, auch den Netzwerksprecher.

    mehr Info
  • Die Teilnehmerplätze waren höchst begehrt und bereits Ende Januar restlos vergeben: 20 internationale Teams – und damit so viele wie noch nie – stellen sich Mitte Juni beim European Land Robot Trial (ELROB) einem der weltweit anspruchsvollsten Leistungsvergleiche militärischer Robotik. Eindrucksvoller Veranstaltungsort der viertägigen Großveranstaltung ist der Waffenplatz Thun, den das Schweizer Bundesamt für Rüstung armasuisse als Gastgeber gemeinsam mit der Schweizer Armee zur Verfügung stellt. Hier messen sich die Teilnehmer mit ihren robotischen Systemen in mehreren Disziplinen, deren realitätsnahe Szenarien ein Team um Dr. Frank E. Schneider vom Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE entwickelt hat.

    mehr Info
  • Bedrohungen durch chemische, biologische oder radiologische (CBRNE) Gefahrenstoffe gewinnen in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage zunehmend an Bedeutung. Doch wie können sich Einsatzkräfte besser auf CBRNE-Vorfälle vorbereiten und ihre Reaktionsfähigkeit beschleunigen? Lösungen erarbeitet das EU-Projekt »TeamUP«, an dem das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE beteiligt ist. Ende Februar fanden umfangreiche Praxistests statt.

    mehr Info
  • Weibliche Doppelspitze für europäischen Weltraumverband: Gemeinsam mit Präsidentin Dr. Anne Van den Bosch (IMEC) leitet künftig Dr. Nadya Ben Bekhti-Winkel die European Association of Space Technology Research Organisation (EASTRO). Die Wissenschaftlerin des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE wurde auf der Generalversammlung im Februar einstimmig zur Vizepräsidentin gewählt. Erstmals stehen damit zwei Frauen an der Spitze des EASTRO-Vorstands. Der Verband fungiert als Sprachrohr für Forschungs- und Technologieorganisationen (RTOs) im europäischen Raumfahrtsektor und bündelt deren Aktivitäten, um Forschungskompetenzen gezielt in die Weiterentwicklung eines wettbewerbsfähigen europäischen Raumfahrtmarkts einzubringen.

    mehr Info
  • Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zeigt tagtäglich die fundamentale Notwendigkeit einer breit angelegten Luftverteidigung sowohl zum Schutz der Bevölkerung und der eigenen Streitkräfte, als auch zur Sicherheit für kritische Infrastrukturen und für andere militärische wie zivile Objekte. Mit dem Luftverteidigungssystem IRIS-T SLM und dem Entwicklungsvorhaben LVS NNbS (Luftverteidigungssystem Nah- und Nächstbereichsschutz) will die Bundeswehr bestehende Fähigkeitslücken, vor allem im Bereich der bodengebundenen Luftverteidigung, schnellstmöglich schließen. Entsprechend wurde seitens des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) eine Sofortbeschaffung für IRIS-T SLM bei Diehl Defence beauftragt und ein Entwicklungsauftrag für das LVS NNbS mit der Arbeitsgemeinschaft ARGE NNbS, einem Zusammenschluss führender deutscher Rüstungskonzerne, abgeschlossen. Mit Diehl Defence arbeiten Wissenschaftler der Abteilungen »Systemergonomie« und »Mensch-Maschine-Systeme« des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE eng zusammen.

    mehr Info
  • Künstliche Intelligenz / 2026

    Fraunhofer entwickelt KI-gestütztes Lernmanagementsystem für die Bundeswehr

    Forschung Kompakt / 02. März 2026

    Künstliche Intelligenz soll Soldatinnen und Soldaten beim Lernen künftig optimal unterstützen und die Qualität der Lehre steigern. In einer Studie haben Fraunhofer-Forschende ermittelt, welche KI-Funktionalitäten nützlich sind und wie sie sich technisch in das bestehende System integrieren lassen. Künftig möchte die Bundeswehr eine virtuelle Lernumgebung für alle Beschäftigten schaffen. Um sich in diversen Fachbereichen wie Mathematik, Englisch oder sozialen Kompetenzen weiterzubilden und effizient auf Prüfungen vorzubereiten, nutzen Soldatinnen und Soldaten bisher herkömmliche Lernmanagementsysteme wie Moodle. Wie sich KI künftig in dieses System integrieren lässt und welche Anwendungen hilfreich sind, haben Fraunhofer-Forschende in einem Verbundprojekt getestet. Um herauszufinden, ob und welcher Mehrwert sich mittels KI schaffen lässt, hat Daniela Altun, Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer FKIE, mit ihrem Team exemplarisch einen Lehrgang begleitet. An dem Verbundprojekt waren auch Forschende der Fraunhofer-Institute IOSB sowie FOKUS beteiligt.

    mehr Info
  • © iStock / FlashMovie

    Wie können die Krebsregister aus der Flut der Daten zu Krebserkrankungen, die sie jeden Tag erreichen, den bestmöglichen Nutzen für Forschung und Therapie ziehen? Dies war die Aufgabe im Projekt »TeMeK«, das vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und nun erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Ergebnis: ein Tool, das mithilfe von Text Mining und Data Science die Dokumentation unterstützt und den Nutzen fördert. Es erspart den Dokumentaren nicht nur Zeit, sondern trägt auch zur Standardisierung bei und bringt Aspekte zum Vorschein, die bisher in der Datenflut untergegangen waren. Die Zusammenarbeit wird daher fortgeführt.

    mehr Info
  • Unbemannte autonome Systeme und Roboter für die Detektion von Gefahrstoffen / 2026

    Radioaktives Material schnell und präzise lokalisieren

    Forschung Kompakt / 02. Februar 2026

    Radioaktive, chemische oder biologische Stoffe sind in Bedrohungslagen meist unsichtbar und lassen sich aus der Distanz nicht detektieren. Forschende am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE nutzen speziell ausgerüstete Drohnen und Roboter, um radioaktive Quellen schnell und präzise lokalisieren zu können. Chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Substanzen (kurz CBRNE-Substanzen) können Bevölkerung und Einsatzkräfte gefährden. So hatte 2023 eine von einem Lastwagen gefallene, nur Millimeter große Cäsium-Kapsel in Australien zu einer groß angelegten Suchaktion geführt. Durch die steigende Zahl hybrider Angriffe und diverser Destabilisierungsmaßnahmen hat sich die Bedrohungslage zudem zuletzt verschärft. Zwei Forschungsabteilungen des Fraunhofer FKIE beschäftigen sich daher intensiv mit der Frage, wie sich Drohnen (Unmanned Aerial Systems – UAS) und Roboter (Unmanned Ground Vehicles – UGV) einsetzen lassen, um Menschen in diesen Bedrohungslagen bestmöglich zu unterstützen. Die Leistungsfähigkeit solcher Systeme steht seit vielen Jahren beim European Robotics Hackathon (EnRicH) im AKW Zwentendorf und beim European Land Robot Trial (ELROB) auf dem Prüfstand. Beide Veranstaltungen werden von den Forschenden der Abteilung Kognitive Mobile Systeme im jährlichen Wechsel mitorganisiert und tragen dazu bei, Drohnen und Roboter unter realistischen Einsatzbedingungen auf ihre Praxistauglichkeit zu testen und anhand der Ergebnisse ganz konkret weiterzuentwickeln.

    mehr Info

INFO

Texte und zugehöriges Bildmaterial sind zum Abdruck freigegeben. Bitte geben Sie als Bildquelle stets das Fraunhofer FKIE an, soweit nicht anders vermerkt.

Presseanfragen richten Sie bitte an: presse@fkie.fraunhofer.de Tel: +49 228 9435-103