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  • Neue Doppelspitze für Sicherheits- und Verteidigungsforschung / 2026

    Prof. Christoph Igel verstärkt Institutsleitung am Fraunhofer FKIE

    17. August 2026

    © Fraunhofer FKIE/Daniel Hammelstein

    Seit 15. August 2026 ist Prof. Christoph Igel Mitglied der Institutsleitung des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE. Gemeinsam mit Prof. Peter Martini, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer FKIE, bildet Prof. Igel künftig die Doppelspitze des Instituts. Mit dieser gemeinsamen Führung stärkt das Fraunhofer FKIE seine Position als eines der größten wehrtechnischen Forschungsinstitute innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft.

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  • © 123RF/creativestocks

    Wie werden Quantentechnologien die digitale Entwicklung der kommenden Jahre verändern? Und welche neuen Möglichkeiten entstehen, wenn sie mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologien zusammenwirken? Diesen Fragen widmet sich das Whitepaper »Quantum Nexus: Synergien zwischen Quantentechnologien und Schlüsseltechnologien der nächsten Dekade« des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE. Es zeigt auf, dass insbesondere durch die Wechselwirkung der Technologien Zukunft entsteht. Die Publikation ist ab sofort als Download verfügbar.

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  • 21 internationale Teams – so viele wie nie zuvor – stellten sich Mitte Juni auf dem Waffenplatz Thun in der Schweiz den Aufgaben des European Land Robot Trials (ELROB). Unter realitätsnahen Bedingungen testeten sie ihre unbemannten Bodensysteme in Szenarien wie Aufklärung, Konvoi und begleitendem Transport (»Mule«). Die fünftägige Veranstaltung machte zweierlei deutlich: Die Technologie hat spürbare Fortschritte gemacht, zugleich bestehen aber weiterhin erhebliche Fähigkeitslücken. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr vor allem die Themen Navigation und Autonomie.

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  • Digitale Technologien und Sicherheitsgesetze prägen den Alltag von Millionen Menschen. Unvorsichtiger oder missbräuchlicher Einsatz kann dabei Grundrechte einschränken, Missbrauch im Netz unzureichend eindämmen oder neue technische Risiken schaffen. Um Lösungen für diese ethisch-technischen Konflikte zu entwickeln, erhält Prof. Dr. Matthew Smith, Informatiker an der Universität Bonn und Abteilungsleiter am Fraunhofer FKIE, einen der begehrten Advanced Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC). Die Europäische Union stellt für die nächsten fünf Jahre insgesamt rund 2,5 Millionen Euro für sein Projekt bereit.

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  • »Mensch und Technik – Kooperative Forschung und Innovation« – der Titel des 7. Technologieforums war für das Fraunhofer FKIE Programm und gelebte Praxis zugleich. Zwei Tage lang zeigte das Institut auf seinem Campus in Wachtberg, was möglich ist, wenn Forschende und Anwender nicht nebeneinander, sondern miteinander arbeiten – mit 23 Exponaten, hochkarätigen Impulsvorträgen und einer Paneldiskussion, die unbequeme Fragen nicht scheute, sowie durch den intensiven persönlichen Austausch, der das Format für alle Teilnehmenden seit vielen Jahren so besonders macht.

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  • Energiesicherheit ist sowohl für die nationale als auch für die kollektive Sicherheit von zentraler Bedeutung. Das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE ist Teil des Projektteams des kürzlich angelaufenen EU-Projekts SENTINEL (Sustainable Energy Capabilities for Enhanced Military Camps and Operations). Ziel des vierjährigen Projekts ist es daher, nachhaltige und innovative Energielösungen zu entwickeln, die unter widrigen Bedingungen funktionieren und gleichzeitig den logistischen Fußabdruck von Militärlagern und -operationen verringern. Gefördert wird SENTINEL im Rahmen des Europäischen Verteidigungsfonds.

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  • Die Deutsche Marine und das Fraunhofer FKIE intensivieren ihre Zusammenarbeit. Ein bereits im Mai 2023 geschlossenes Memorandum of Understanding (MoU) wurde jetzt in Rostock auf unbefristete Zeit verlängert. Das Institut mit wissenschaftlichem Fokus auf Verteidigung und Sicherheit steht der Teilstreitkraft seit rund 25 Jahren als enger Forschungspartner zur Seite. Jetzt wollen beide weiter zusammenrücken, um Technologien noch schneller vom Forschungsprojekt in die Anwendung zu überführen. Im Fokus der Kooperation stehen die Themen Digitalisierung, KI und unbemannte Systeme.

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  • © Fraunhofer FKIE/Jörg Riethausen

    Im Rahmen einer festlichen Konferenz zum Thema »Gesamtstaatliche Verteidigung und Resilienz« hat das Fraunhofer FKIE am 23. April 2026 erstmals einen Einblick in seine Forschungs- und Innovationsthemen am neuen Standort in Leipzig gegeben. Mehr als 150 Teilnehmende aus Politik, Wissenschaft, Industrie sowie von NATO, Bundeswehr und Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben nahmen an der Veranstaltung teil. Diese war zugleich Eröffnungskonferenz des neuen sächsischen Forschungsnetzwerks »Innovation in Integrierter Sicherheit und Nachhaltigkeit« (I2SN). Darin verantwortet das Fraunhofer FKIE das Themenfeld »Cyber/IT« und stellt mit seinem stellvertretenden Institutsleiter, Prof. Dr. Christoph Igel, auch den Netzwerksprecher.

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  • Die Teilnehmerplätze waren höchst begehrt und bereits Ende Januar restlos vergeben: 20 internationale Teams – und damit so viele wie noch nie – stellen sich Mitte Juni beim European Land Robot Trial (ELROB) einem der weltweit anspruchsvollsten Leistungsvergleiche militärischer Robotik. Eindrucksvoller Veranstaltungsort der viertägigen Großveranstaltung ist der Waffenplatz Thun, den das Schweizer Bundesamt für Rüstung armasuisse als Gastgeber gemeinsam mit der Schweizer Armee zur Verfügung stellt. Hier messen sich die Teilnehmer mit ihren robotischen Systemen in mehreren Disziplinen, deren realitätsnahe Szenarien ein Team um Dr. Frank E. Schneider vom Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE entwickelt hat.

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  • Bedrohungen durch chemische, biologische oder radiologische (CBRNE) Gefahrenstoffe gewinnen in der aktuellen sicherheitspolitischen Lage zunehmend an Bedeutung. Doch wie können sich Einsatzkräfte besser auf CBRNE-Vorfälle vorbereiten und ihre Reaktionsfähigkeit beschleunigen? Lösungen erarbeitet das EU-Projekt »TeamUP«, an dem das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE beteiligt ist. Ende Februar fanden umfangreiche Praxistests statt.

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