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  • Wie können die Krebsregister aus der Flut der Daten zu Krebserkrankungen, die sie jeden Tag erreichen, den bestmöglichen Nutzen für Forschung und Therapie ziehen? Dies war die Aufgabe im Projekt »TeMeK«, das vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und nun erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Ergebnis: ein Tool, das mithilfe von Text Mining und Data Science die Dokumentation unterstützt und den Nutzen fördert. Es erspart den Dokumentaren nicht nur Zeit, sondern trägt auch zur Standardisierung bei und bringt Aspekte zum Vorschein, die bisher in der Datenflut untergegangen waren. Die Zusammenarbeit wird daher fortgeführt.

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  • Unbemannte autonome Systeme und Roboter für die Detektion von Gefahrstoffen / 2026

    Radioaktives Material schnell und präzise lokalisieren

    Forschung Kompakt / 02. Februar 2026

    Radioaktive, chemische oder biologische Stoffe sind in Bedrohungslagen meist unsichtbar und lassen sich aus der Distanz nicht detektieren. Forschende am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE nutzen speziell ausgerüstete Drohnen und Roboter, um radioaktive Quellen schnell und präzise lokalisieren zu können. Chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive Substanzen (kurz CBRNE-Substanzen) können Bevölkerung und Einsatzkräfte gefährden. So hatte 2023 eine von einem Lastwagen gefallene, nur Millimeter große Cäsium-Kapsel in Australien zu einer groß angelegten Suchaktion geführt. Durch die steigende Zahl hybrider Angriffe und diverser Destabilisierungsmaßnahmen hat sich die Bedrohungslage zudem zuletzt verschärft. Zwei Forschungsabteilungen des Fraunhofer FKIE beschäftigen sich daher intensiv mit der Frage, wie sich Drohnen (Unmanned Aerial Systems – UAS) und Roboter (Unmanned Ground Vehicles – UGV) einsetzen lassen, um Menschen in diesen Bedrohungslagen bestmöglich zu unterstützen. Die Leistungsfähigkeit solcher Systeme steht seit vielen Jahren beim European Robotics Hackathon (EnRicH) im AKW Zwentendorf und beim European Land Robot Trial (ELROB) auf dem Prüfstand. Beide Veranstaltungen werden von den Forschenden der Abteilung Kognitive Mobile Systeme im jährlichen Wechsel mitorganisiert und tragen dazu bei, Drohnen und Roboter unter realistischen Einsatzbedingungen auf ihre Praxistauglichkeit zu testen und anhand der Ergebnisse ganz konkret weiterzuentwickeln.

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  • Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich grundlegend verändert. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, zunehmende hybride Bedrohungen und wachsende geopolitische Spannungen stellen Deutschland und seine Bündnispartner vor große Herausforderungen. Um diesen wirkungsvoll zu begegnen, bedarf es eines weiteren, strategischen Ausbaus der Sicherheits- und Verteidigungsforschung. Eine vorhandene Lücke will das Fraunhofer-Institut Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE jetzt in der Oberlausitz schließen und eröffnet in Löbau ein Joint Research & Testing Lab mit den Handlungsfeldern »Software Defined Defence«, »Cybersicherheit und Resilienz« und »Transformation«.

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  • Neue Kooperation in den Bereichen Dual-Use und Sicherheitsinfrastruktur: Das Mitteldeutsche Institut für Sicherheitsindustrie (MISI) und das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE arbeiten ab sofort auf dem Gebiet der Verteidigungs- und Sicherheitsforschung eng zusammen. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Generalmajor a. D. Markus Kurczyk, Vorsitzender des MISI, und Prof. Dr. Christoph Igel, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer FKIE.

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  • Das Wachtberger Verteidigerinstitut integriert zum 1. Januar 2026 das Euskirchener Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT und verstärkt sein Forschungsspektrum damit um zwei zukunftsrelevante Themen: »Innovationsforschung und Technologie-Vorausschau« sowie »Nukleare und Elektromagnetische Effekte«. Zudem übernimmt das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE damit auch die Geschäftsstelle SPACE der Fraunhofer-Gesellschaft.

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  • Ende Oktober wurde der Vertrag für die Lieferung von Spähfahrzeugen des Typs »LUCHS 2« unterschrieben. Damit rollt 2029 das erste Bundeswehr-Fahrzeug vom Band, das von Beginn an vollständig auf der STANAG 4754 NATO Generic Vehicle Architecture beruht. Dieser vom Fraunhofer FKIE mitentwickelte, multinationale Standard stellt sicher, dass die Subsysteme der Fahrzeuge mehrerer NATO-Nationen untereinander kommunizieren können. Er trägt damit wesentlich zur notwendigen Digitalisierung der Streitkräfte bei. Fraunhofer FKIE und IABG wurden jetzt seitens des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) beauftragt, das Fahrzeug auf Interoperabilität und Kompatibilität hin zu überprüfen.

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  • Als sich im Mai 2006 internationale Robotikexperten zum ersten European Land Robot Trial (ELROB) auf dem Truppenübungsplatz in Hammelburg trafen, ahnte wohl niemand, dass daraus eine Erfolgsgeschichte werden sollte. Zwei Jahrzehnte später ist der anspruchsvolle Leistungsvergleich militärischer Robotik, den ein Team des Fraunhofer FKIE organisiert, fester Bestandteil im Terminkalender von Forschenden, Auftraggebern und Anwendern. 2026 ist das Schweizer Bundesamt für Rüstung armasuisse Gastgeber der ELROB, Austragungsort ist vom 15. bis 19. Juni der Waffenübungsplatz Thun in der Schweiz.

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  • Forschung, Innovation und Transfer für die äußere, innere und zivile Sicherheit – das ist der Auftrag des Forschungsnetzwerks »Integrierte Sicherheit und Nachhaltigkeit« (I2SN). Gegründet wurde es von den beiden Fraunhofer-Instituten FKIE und IKTS sowie dem zur Leibniz-Gemeinschaft gehörenden IFW Dresden. Die Förderzusage durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) ist erteilt. Nun haben die drei Partner mit einer konstituierenden Sitzung in Dresden offiziell die Arbeit im I2SN-Forschungsnetzwerk begonnen.

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  • Es waren die wohl mit Abstand schwierigsten Szenarien seit der Premiere des European Robotics Hackathons (EnRicH) im Jahr 2017: Anfang Juli trafen sich im nie in Betrieb gegangenen AKW Zwentendorf bei Wien mehr als 120 Robotikexperten aus ganz Europa und Kanada, um bei der 5. EnRicH ihre Bodenroboter und Drohnen unter realistischen Bedingungen zu testen.

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