Team FKIE stellt sich vor

Begeisternd und spannend: Das Arbeiten mit neuesten Technologien

© Fraunhofer FKIE
Der einfache und günstige Zugang zu Drohnen eröffnet Terroristen neue Angriffsmöglichkeiten und für Sicherheitsbehörden somit eine neue Bedrohungsdimension aus der Luft. Im Projekt »AMBOS« entwickelt ein FKIE-Team ein fortschrittliches, multimodales System zur Erkennung und Abwehr von Drohnen.
© Fraunhofer FKIE
Seit 2018 betreut und leitet Ron Becker gemeinsam mit einem Kollegen das FKIE-Ausbildungsprogramm. Das Institut bietet aktuell die Ausbildungswege »Fachinformatiker« (Fachrichtung Anwendungsentwicklung) und »Elektroniker« (Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik) an.

Ron, 2008 bist du als Studentische Hilfskraft am FKIE gestartet und bist dem Institut bis heute treu geblieben. Was schätzt du an deiner Arbeit?

Ron: Unglaublich spannend macht es hier für mich, dass wir immer mit den neuesten Technologien arbeiten können. Schon 2008, als ich an das Institut kam, hat das FKIE beispielsweise mit Virtual und Augmented Reality gearbeitet. Du darfst dir die neuesten Technologien anschauen und zwar bereits zu einem Zeitpunkt, an dem sie noch total prototypisch sind und weit entfernt von marktreif. Du bist ganz vorne mit dabei, kannst sie ausprobieren und dir überlegen, wie und wofür man sie sinnvoll einsetzen kann. Was funktioniert? Was funktioniert nicht? Welche Probleme können mit ihrer Hilfe gelöst werden? Bei dieser Arbeit dürfen wir unseren Blick weit in die Zukunft richten. Das finde ich toll und begeistert mich bis heute.

Wie hat es dich ans FKIE verschlagen?

Ron: Ich habe schon in der Schule gehört, dass das Institut fähige Schüler sucht. Während meiner Studienzeit brauchte ich einen Job zur Finanzierung meines Studiums. Da ist mir das FKIE wieder eingefallen und ich dachte mir: »Vielleicht suchen die ja immer noch?« Sie suchten und ich bewarb mich. So kam ich 2008 als HiWi ans Institut, habe parallel meine Bachelor-Arbeit zu Ende geschrieben und bin jetzt seit Ende 2009 fest als Entwickler in der Abteilung »Mensch-Maschine-Systeme« (MMS) tätig.

Wie würdest du die Arbeit am FKIE beschreiben?

Ron: Die Arbeit an einem Forschungsinstitut definiert sich durch Projekte. Die sind vielfältig und ändern sich immer wieder. Dadurch bleibt der Job sehr abwechslungsreich. Zeigst du gute Leistung, lässt dich das Institut zudem sehr schnell an der langen Leine und sehr frei arbeiten. Dadurch hast du viele Möglichkeiten, die Arbeit mitzugestalten. Das gilt auch für Berufseinsteiger.

Womit befasst du dich aktuell?

Ron: Mit vielen spannenden Themen parallel. So arbeite ich seit 2012 in einem großen, vom Flughafen Köln/Bonn beauftragten Projekt, dessen Ziel es ist, die zahlreichen am Flughafen verfügbaren Daten zu einem informativen und übersichtlichen Lagebild zusammenzuführen, damit Prozesse optimiert und Entscheidungen besser unterstützt werden. In einem anderen Projekt entwickeln wir für Sicherheitsbehörden ein System zur Erkennung und Abwehr von Drohnen. Wie gesagt, Themen und Arbeit bei uns am Institut sind sehr vielfältig. Du lernst ständig dazu.

Was würdest du sagen, war das außergewöhnlichste Erlebnis in deiner Zeit beim FKIE?

Ron: Zu meinen Highlights gehört die Atlantiküberfahrt von Brasilien nach Gran Canaria im Rahmen einer Studie für die Deutsche Marine sowie die Fahrten auf der Start- und Landebahn am Flughafen Köln/Bonn.