Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Jahresbericht 2019/20

Schwerpunkt: »Sicherheit für Kritische Infrastrukturen«. Spannender Rundgang durch die FKIE-Labore und Vorstellung aktueller Forschungshighlights.

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Mission Statement

»Wir arbeiten jeden Tag daran, die Welt sicherer zu machen. Unser Ziel ist es, existenzbedrohende Risiken frühzeitig zu erkennen, zu minimieren und beherrschbar zu machen.«

Informationsgewinnung, Entscheidungs- und Führungsunterstützung

Die Bewältigung militärischer Einsätze oder kritischer Situationen im zivilen Umfeld hängt entscheidend von echtzeitnahem Lagebewusstsein und effektiver Zusammenarbeit ab. Das Fraunhofer FKIE verfügt über alle erforderlichen Kompetenzen wie Sensordatenfusion, Kommunikation, Massendatenverarbeitung oder nutzerzentrierter Informationsdarstellung.

Schutz und Handlungsfähigkeit im Cyber- und Informationsraum

Digitalisierung und Vernetzung durchdringen nahezu alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Das bietet Chancen und Potentiale, aber erzeugt auch neue Risiken und Angriffsvektoren. Das Fraunhofer FKIE widmet sich dieser Thematik mit höchster fachlicher Kompetenz in den Bereichen Prävention, Detektion, Repression, Reaktion und Usability.

Aviation and Space

Militärische und zivile Luftfahrt stehen für Spitzentechnologie und Innovation. Das Fraunhofer FKIE entwickelt u.a. einsatznahe Prototypen für Airport Management Systeme, Sensornutzlast- und Fusionskonzepte für fliegende Plattformen, Methoden zur Bedrohungserkennung (z.B. Beschuss) und erforscht den Themenkomplex UAS (Nutzung, Abwehr).

Maritime Systems

Fragestellungen zum Schutz und Einsatz maritimer Systeme und Infrastrukturen für militärische wie zivile Anwendungen zählen zu den zentralen Forschungsfeldern des Fraunhofer FKIE. Im Einklang mit der Mission des Instituts ist die Forschungsarbeit dabei vorrangig auf sicherheitsrelevante Aspekte ausgerichtet.

Land Systems

Der Bedarf an teilautonomen Assistenzfunktionen zur Leistungssteigerung landgebundener Systeme für militärische und zivile Zwecke wächst. Sie vereinfachen deren Steuerung und Navigation oder unterstützen Umgebungswahrnehmung und Tele-Manipulation. Das Fraunhofer FKIE erforscht und entwickelt Funktionsdemonstratoren für den Test im realen Einsatz.

Aktuelle Info: Corona-Pandemie

Das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE hat mit Blick auf die schnelle und sehr dynamische Ausbreitung der durch den Corona-Virus (SARS-CoV-2) verursachten Lungenkrankheit COVID-19 weitestgehend auf mobiles Arbeiten umgestellt.

Fraunhofer FKIE – Das Forschungsinstitut an Ihrer Seite

Das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE entwickelt Technologien und Prozesse mit dem Ziel, existenzbedrohende Risiken frühzeitig zu erkennen, zu minimieren und beherrschbar zu machen. In enger Kooperation mit strategischen Partnern widmet sich das Institut hierbei der gesamten Verarbeitungskette von Daten und Informationen: vom Gewinn, der Übertragung und Verarbeitung bis hin zu ihrem zuverlässigen Schutz. Seinen Auftrag sieht das Fraunhofer FKIE hier sowohl im zivilen Sektor als auch bei Führungs- und Aufklärungsprozessen im wehrtechnischen Bereich.

Zentrale Bedeutung für die Arbeiten am Fraunhofer FKIE hat der »Faktor Mensch«: Im Fokus der Forschung steht die Entwicklung effektiver und effizienter Mensch-Maschine-Systeme, bei denen der Mensch als Entscheider und verantwortlicher Akteur im Mittelpunkt steht. Im Kontext der Nutzung bei der Bundeswehr, den zivilen Sicherheitsorganen und der Industrie entwickelt das Fraunhofer FKIE Methoden und Verfahren für sämtliche Bereiche der Sicherheit – sei es auf dem Boden, in der Luft, zur See, unter Wasser oder im Cyberspace. 

Als führendes Institut für anwendungsorientierte Forschung und praxisnahe Innovation in der Informations- und Kommunikationstechnologie ist das Fraunhofer FKIE in fünf übergreifenden Themenfeldern tätig, in denen es besonderes Domänenwissen aufgebaut hat. Die Forschungsleistungen erstrecken sich dabei von Studien und Tests bis hin zur Entwicklung von Prototypen.

Dank insgesamt neun Abteilungen mit unterschiedlichen, sich ergänzenden Kernkompetenzen ist das Institut fachlich breit aufgestellt und in der Lage, systemische Lösungen anzubieten. Jede dieser Abteilungen betreibt Forschung und Entwicklung auf dem hohen wissenschaftlichen Niveau, für das der Name Fraunhofer steht. Mit Kompetenz in der Breite und Exzellenz im Detail stellt sich das Fraunhofer FKIE den aktuellen wissenschaftlich-technologischen Herausforderungen in 
sicherheitsbezogenen Fragestellungen.

Presseinformationen

 

27.5.2020

Neuer Vorsitzender für das FKIE-Kuratorium

Thomas Tschersich ist neuer Kuratoriumsvorsitzender des Fraunhofer FKIE. Im Rahmen der 11. Kuratoriumssitzung am 26. Mai, die aufgrund der Corona-Beschränkungen online durchgeführt werden musste, wählten die Kuratoren den Chief Security Officer (CSO) der Deutschen Telekom AG einstimmig zum Nachfolger von Prof. Dr. Gerd Ascheid (RWTH Aachen).

 

 

14.5.2020

Unabhängiges FCAS-Expertengremium

Im Rahmen der Entwicklung des Future Combat Air System (FCAS) haben Airbus und Fraunhofer FKIE ein unabhängiges Expertengremium zur verantwortlichen Nutzung neuer Technologien gebildet. Seine Aufgabe ist es, ethische und international geltende rechtliche Leitlinien für Europas größtes Verteidigungsprojekt zu definieren.

 

28.4.2020

Neues Fraunhofer-Zentrum Digitale Energie

Das Rheinische Revier steht durch den Kohleausstieg vor großen Herausforderungen. Dies gilt insbesondere für die Energiewirtschaft und die energieintensive Industrie. Um diesen Wandel zu meistern, fördern der Bund und das Land NRW die Gründung des »Fraunhofer-Zentrums Digitale Energie«. Es wird gemeinsam von Fraunhofer FIT und FKIE mit den Instituten IAEW und E.ON ACS der RWTH Aachen aufgebaut.

 

10.3.2020

Professur für Elmar Padilla an der H-BRS

Prof. Dr. Elmar Padilla, Leiter der Abteilung »Cyber Analysis & Defense« am Fraunhofer FKIE, hat zum 1. März 2020 die Professur »Cybersicherheit: Analyse und Bekämpfung von Malware« an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) übernommen. Professor Hartmut Ihne, Präsident der H-BRS, überreichte Professor Padilla feierlich die Ernennungsurkunde.

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