Forschung für mehr Sicherheit

Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

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Herzlich willkommen beim Fraunhofer-Institut FKIE

Die komplexer gewordene weltpolitische Lage geht mit vielschichtigen Bedrohungen für unsere moderne Gesellschaft einher. Deshalb werden heute mehr denn je innovative Lösungen für Verteidigung und Sicherheit benötigt. Und Technologien, die an die vorderste Front internationaler Forschung im IuK-Bereich vorstoßen und deren Potenzial nutzen. Dies ist der Gegenstand der angewandten Forschung für Verteidigung und Sicherheit am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE.

Etwa 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an der Entwicklung von innovativen Technologien zur Erkennung, Aufklärung und Abwehr von Gefahren. Das so generierte Spezialwissen findet zunehmend auch Einsatzmöglichkeiten im zivilen Sektor – etwa in den Bereichen Homeland Security, Umwelt- und Katastrophenschutz sowie Unternehmensführung und Schutz von unternehmenskritischen Infrastrukturen.

Den Schnee wegklicken

Beim Winterdienst muss die Verkehrszentrale am Flughafen Köln/Bonn viele Akteure koordinieren. Seit kurzem laufen alle relevanten Daten in einem zentralen IT-System zusammen. Nun genügt ein Klick, um schnell auf Wetteränderungen zu reagieren.

Der Airport-Sprayer sieht aus wie ein Flugzeug. Statt Flügeln ragen links und rechts gelbe Metallarme aus dem Räum- fahrzeug heraus. Mit denen verteilt es auf einer Breite von 45 Metern Enteisungsmittel auf den Landebahnen des Flug- hafens Köln/Bonn. Alexandra Cahn ist Winterdienst- koordinatorin am zweitgrößten Flughafen in Nordrhein-Westfalen. Sie kümmert sich darum, dass trotz Eis und Schnee täglich 190 Starts und Landungen reibungslos funktionieren. »Ein Klick genügt und ich weiß, ob noch genug Enteisungsflüssigkeit im Tank ist«, erklärt Cahn und deutet mit dem Finger auf das kleine Tank-Icon auf der rechten Seite des Bildschirms. Mittendrin flimmert ihr das komplette Flughafenareal aus der Vogelperspektive entgegen. Sie sieht Landebahnen, Terminals und Taxiways – die Fahrbahnen der Flugzeuge – im Prinzip alles, was auf dem 130 Hektar großen Areal vorhanden ist. Cahn kann die Perspektive verändern, mit der sie von oben auf das Flughafengelände guckt. Zoomt sie in das Bild, werden die Informationen dichter.

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Nachweis durch Forscher des Fraunhofer FKIE: Versteckte Datenübertragung per Audiosignal möglich

Fraunhofer FKIE in der Presse:

»... Vor einer Woche ging der renommierte Sicherheitsforscher Dragos Ruiu mit Tweets über einen Supertrojaner an die Öffentlichkeit, den er »BadBIOS« taufte. … Das größte Medienecho fand die Behauptung, dass sich BadBIOS auch vom gezielten Abschalten aller Netzverbindungen (Air Gap) nicht aufhalten lasse. …

Tatsächlich ist eine versteckte Datenübertragung über Audio jedoch durchaus von dieser Welt. heise Security liegt ein Technical Paper von zwei deutschen Forschern vor, die am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie tätig sind. ...«

Update December 4, 2013:

Fraunhofer FKIE is actively involved in information security research. Our mission is to strengthen security by the means of early detection and prevention of potential threats. The research on acoustical mesh networks in air was aimed at demonstrating the upcoming threat of covert communication technologies.

Fraunhofer FKIE does not develop any malware or viruses and the presented proof-of-concept does not spread to other computing systems, but constitutes only a covert communication channel between hypothetical instantiations of a malware.

The ultimate goal of the presented research project is to raise awareness for these kinds of attacks, and to deliver appropriate countermeasures to our customers.