IT-Konferenz mit Ausstellung  /  11.12.2018  -  12.12.2018

»Informationstechnik im Kontext hybrider Bedrohungen«

Moderne Streitkräfte sind als Teil einer zunehmend vernetzten Welt in hohem Maße und mit weiter steigender Tendenz auf eine zuverlässige IT-Infrastruktur und den darauf laufenden Anwendungen angewiesen. Hochtechnisierte Streitkräfte und militärische Waffensysteme/Plattformen sind zunehmend stark vernetzt. Für militärische Entscheidungsprozesse sind die Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Informationen unverzichtbar.

Die DWT-Konferenz »IT im Kontext hybrider Bedrohungen« unter federführender inhaltlicher Mitwirkung von Prof. Dr. Peter Martini, Institutsleiter des Fraunhofer FKIE sowie stellvertretender Vorsitzender des neu gegründeten Cyber Security Cluster Bonn e.V., Brigadegeneral Michael Hauschild, Abteilungsleiter BAAINBw1, und Brigadegeneral Armin Fleischmann, Abteilungsleiter Planung im Kommando CIR, befasst sich mit folgenden vier Themenschwerpunkten:

  1. Weltweite Entwicklungen im Bereich hybrider Bedrohungen
  2. Von Big Data zu Smart Data
  3. Technische und gesellschaftliche Resilienz
  4. Der rechtliche Rahmen für die Abwehr hybrider Bedrohungen

 

Zahlreiche Vorträge beleuchten die Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor. Seitens des Fraunhofer FKIE referiert Prof. Dr. Ulrich Schade, Leiter der Forschungsgruppe »Informationsanalyse« zum Thema »Von der Erkennung von ‚Hate Speech‘ zur Identifikation von ‚Fake News‘-Kampagnen«. In der an die Konferenz angeschlossenen Ausstellung präsentieren Firmen und Forschungseinrichtungen Technologien und Lösungen. FKIE-Wissenschaftler demonstrieren, wie die Ransomware eines Druckers Einfallstor für Cyberangriffe sein kann oder wie Nachrichten mittels KI als Fake News enttarnt werden können.