Tagung mit Ausstellung  /  27.8.2019  -  28.8.2019

Forum Bundeswehrlogistik 2019: Logistik zukunftssicher gestalten

Logistik zukunftssicher gestalten – spätestens mit dem Wiederaufleben der Landes- und Bündnisverteidigung kann diese Aufgabe nur noch mit weitreichender Leistungserbringung von Partnern der gewerblichen Wirtschaft und im Zusammenwirken mit verbündeten Streitkräften bewerkstelligt werden. Die Tagung »Bundeswehrlogistik 2019 – Logistik zukunftssicher gestalten« nimmt sich der Thematik ganzheitlich an:

Welche Forderungen an das logistische System der Bundeswehr bestehen bzw. entstehen aus der Refokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung? Welche Möglichkeiten multinationaler Zusammenarbeit lassen sich nutzen? Was kann die gewerbliche Wirtschaft leisten? Und welche Anteile werden die logistischen Kräfte der Bundeswehr selbst leisten können bzw. müssen?

Diesen Kernfragen folgend setzt sich das Tagungsprogramm aus folgenden Themenblöcken zusammen:

Logistische Fähigkeiten der Bundeswehr

Welche Ableitungen ergeben sich aus dem 2018 erlassenen »Fähigkeitsprofil der Bundeswehr«? Im Betrachtungsschwerpunkt stehen Aspekte zur Stärkung der Leistungsfähigkeit, Flexibilität, Agilität und Resilienz des logistischen Systems der Bundeswehr.

Zusammenarbeit mit befreundeten Streitkräften

NATO und EU bieten weitreichendes Potenzial logistischer Kooperationen. Mögliche Rahmen hierfür bieten u. a. das Framework Nations Concept der NATO und die Ständige Strukturierte Zusammenarbeit (Permanent Structured Cooperation, PESCO) der EU. Welche darüber hinausreichenden Kooperationen und Möglichkeiten bieten sich aus Sicht der Bundeswehr und befreundeter Streitkräfte an?

Kooperation mit der gewerblichen Wirtschaft

Der Schwerpunkt der Tagung! Was tut sich auf den klassischen Kooperationsfeldern? Welche Möglichkeiten bestehen darüber hinaus? Multimodaler Transport, logistische Anteile am Host Nation Support, Lagerung, Bewirtschaftung, Instandhaltung und Fertigung blicken auf eine ausbaufähige Tradition guter Kooperation. Rahmenverträge haben mit der erfolgreichen Umsetzung zur Unterbringung im Einsatz den Weg in die Realität geschafft. Weitere Möglichkeiten und Grenzen vertraglicher Zusammenarbeit gilt es auszuloten, aber auch Neues zu denken: Gemeinsame Personalmodelle von Bundeswehr und Wirtschaft oder ein möglicher Cross-Benefit im Bereich gemeinsamer logistischer Ausbildung sind Beispiele.