Bonner Dialog für Cybersicherheit (BDCS)  /  30.9.2019, 17:00 - 20:30 Uhr

»Social Engineering – Wenn Hacker Menschen hacken«

Der 13. Bonner Dialog für Cybersicherheit am 30. September 2019 steht ganz im Zeichen von Social Engineering und dem Faktor Mensch als vermeintlich schwächstem Glied in der Sicherheitskette. Cyberkriminelle nutzen immer häufiger die Schwachstelle Mensch für ihre Zwecke. Den Anfang macht oftmals eine Mail oder eine kurze Nachricht über die Sozialen Medien. Damit nutzen die Täter die persönliche Ansprache und umgehen so geschickt vorhandene Sicherheitstechnik. Durch diese professionelle Täuschung und Beeinflussung von Personen gelingt es Betrügern oftmals, in private wie auch in Unternehmensnetzwerke einzudringen und sensible Daten oder beachtliche Zahlungen zu erhalten.

Unter dem Titel »Social Engineering – Wenn Hacker Menschen hacken« geht der 13. Bonner Dialog für Cybersicherheit (BDCS) der Frage nach, warum Menschen auf diese Angriffe hereinfallen, welche Betrugsversuche man kennen sollte und wie man sich davor schützen kann, Opfer solcher Betrüger zu werden. Die Keynote zu dem Thema hält Linus Neumann, Netzaktivist und Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC), unter dem Titel »Wenn Hacker Menschen hacken«.

In der anschließenden Publikums-Podiumsdiskussion stehen neben Linus Neumann auch Stefan Becker, Leiter der Allianz für Cyber-Sicherheit und BSI-Experte für Cyber Security in der Wirtschaft, Niklas Hellemann, Geschäftsführer der SoSafe GmbH, die sich auf Social Engineering Trainings spezialisiert hat, sowie Daniel Jedecke, Consultant bei der HiSolutions AG, der bereits zahlreiche »Real-World«-Social Engineering Einsätze durchgeführt hat, zu dem Thema Rede und Antwort. Moderiert wird die Diskussion wie gewohnt von Professor Michael Meier, Informatik-Professor an der Uni Bonn und Leiter der Abteilung »Cyber Security« am Fraunhofer FKIE.