Technik gegen radiologische Waffen

Sicherheitsassistenzsystem warnt vor schmutzigen Bomben

Forschung Kompakt / 1.9.2017

Die Terrorgefahr in Europa hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Sorgen bereitet Fachleuten und Politikern der mögliche Einsatz von schmutzigen Bomben. Ein neues System von Forschern des Fraunhofer FKIE soll künftig potenzielle Träger von radioaktiven Stoffen sogar in großen Menschenmengen identifizieren. Die Lösung ist eine von vielen Abwehrmaßnahmen, die im Projekt »REHSTRAIN« umgesetzt werden. Im Fokus des Vorhabens steht die Sicherheit der deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitszüge ICE und TGV.

© Fraunhofer FKIE

Im Labor des Fraunhofer FKIE wird geprüft, wie robust das Sicherheitsassistenzsystem ist: Es muss den Träger einer schmutzigen Bombe eindeutig identifizieren, Falschalarme dürfen nicht ausgelöst werden.