Corona-Pandemie: Fraunhofer FKIE stellt auf mobiles Arbeiten um

16.3.2020

Das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE hat mit Blick auf die schnelle und sehr dynamische Ausbreitung der durch den Corona-Virus (SARS-CoV-2) verursachten Lungenkrankheit COVID-19 weitestgehend auf mobiles Arbeiten umgestellt. Betroffen sind hiervon am Hauptsitz des Forschungsinstituts in Wachtberg rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, am Standort Bonn sind es 163 Beschäftigte.

»Die Gesundheit und der Schutz unserer Mitarbeitenden steht jetzt für uns an vorderster Stelle«, erklärte Prof. Dr. Peter Martini, Institutsleiter des Fraunhofer FKIE. Gemäß des bestehenden Krisenmanagements habe man vorsichtshalber an beiden Standorten weitestgehend auf mobiles Arbeiten umgestellt. Die Belegschaft arbeite – soweit dies im Rahmen der Forschungsarbeiten möglich sei – von Zuhause.

 

Die getroffene Maßnahme diene der Verlangsamung des Infektionsgeschehens in Deutschland und zum Schutz der gefährdeten Gruppen. Es solle erreicht werden, dass sich die Ausbreitung von COVID-19 insgesamt verlangsame.

 

Um die Gefahr einer Verbreitung innerhalb des Instituts so gering wie möglich zu halten, habe man in den vergangenen Wochen bereits flankierende Präventions- und Vorsichtsmaßnahmen eingeleitet. So wurde auf Dienstreisen verzichtet und ursprüngliche Präsenztermine per Telefon- oder Videokonferenz abgehalten. In Sachen Hygienemaßnahmen habe das Institut die Empfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch-Instituts an beiden Standorten etabliert. Kollegen mit grippeähnlichen Symptomen wurden präventiv freigestellt.