»Wir vergrößern die (teil-) autonome Handlungsfähigkeit von Robotersystemen durch Interoperabilität und kognitive Assistenzfunktionen.«

CMS | Kognitive Mobile Systeme

Die Abteilung »Kognitive Mobile Systeme« (CMS) untersucht wissenschaftliche Fragestellungen im Kontext der Führung von mobilen Ein- und Mehrrobotersystemen. Mobile Robotersysteme sind Werkzeuge, die es ermöglichen, gefährliche Arbeiten aus der Distanz zu verrichten. Sie ermöglichen dadurch den Schutz des eingesetzten Personals.

Die zuverlässige Durchführung komplexerer Aufgaben ist mit der heute üblichen direkten Fernsteuerung (Teleoperation) der Robotersysteme sehr schwierig. Die Abteilung vergrößert durch die Entwicklung von Verfahren zur räumlichen Umgebungswahrnehmung sowie intelligenter Steuerungs- und Planungsverfahren die autonomen Handlungsfähigkeiten der Robotersysteme mit dem Ziel einer rein überwachenden Führung von Mehrrobotersystemen. Wo erforderlich, wird zusätzlich mit Hilfe von intelligenten Assistenzfunktionen eine möglichst intuitive und effektive direkte Steuerung von Einzelrobotersystemen erzielt.

Auf Basis dieser Neuentwicklungen entwirft und implementiert die Abteilung innovative prototypische Anwendungen für Ein- und Mehrrobotersysteme, um den aktuellen Stand der Leistungsfähigkeit der Systeme gemeinsam mit potentiellen Anwendern zu evaluieren.

Unterstützung unbemannter Systeme 

Die Forschungsgruppe »Autonome Mobilität & Experimentalsysteme« entwirft und entwickelt prototypische Anwendungen bodengebundener unbemannter Systeme für den Einsatz bei sicherheitskritischen Aufgaben. Im Fokus der Forschungsarbeiten stehen dabei Fragen der Interoperabilität sowie der Modularität von Soft- und Hardware. Einen weiteren Themenkomplex bilden Algorithmen zur autonomen Navigation für verschiedene Antriebs- und Sensorkonfigurationen.

 

Intelligente Assistenz und intuitive Bedienung 

In der Forschungsgruppe »Umgebungserfassung, mobile Manipulation & Mensch-Mehrroboter-Interaktion« liegt der Fokus auf intelligenten Assistenzfunktionen und intuitiven Bedienkonzepten für die effektive Nutzung unbemannter Systeme. Der Operateur wird so bei der Steuerung durch sensorbasierte 3D-Umgebungsmodelle und Module zur teilautomatisierten Manipulation unterstützt. Auch für den Einsatz mehrerer Roboter werden innovative Verfahren zur Koordinierung, Exploration und Navigation erforscht. 

Infrastruktur

  • Robotiklabor
  • verschiedene Robotersysteme

 

Gremien

  • euRobotics AISBL - International non-profit association for all stakeholders in European robotics
  • HFM-RTG 247 - Human-Autonomy Teaming: Supporting Dynamically Adjustable Collaboration
  • ERNCIP TG RN - European Reference Network for Critical Infrastructure Protection – Thematic Group »Radiological and Nuclear Threats to Critical Infrastructure«
  • NATO IST-127/RSM-3 - Specialists Meeting on »Intelligence & Autonomy (Robotics)«
  • NATO IST-149/RTG-071 - Capability Concept Demonstrator for Interoperability within Unmanned Ground Systems and C2
  • IEC 45/PT 63048 - General requirements for remote and unmanned automatic devices for nuclear and radiological applications

 

Kooperationen

  • Robotik - Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn