Nachbericht

Besucherrekord auch am FKIE-Stand spürbar

5.5.2017

Mit verschiedenen Exponaten aus seiner anwendungsnahen Forschung präsentierte sich das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE im April auf der AFCEA-Fachausstellung. Die Messe ist die wichtigste im Bereich IT für die Bundeswehr, für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), die wehrtechnische Industrie sowie auch die einschlägig tätige Wissenschaft. Sie stand in diesem Jahr unter dem Motto »Innere und äußere Sicherheit 4.0 – Schlüssel zur digitalen Souveränität« und wird regelmäßig von einem hochkarätig besetzten Symposium begleitet.

Abteilungsleiter Dr. Michael Wunder (FKIE, r.) und Sylvia Käthner (FKIE, l.) im Gespräch mit Brigadegeneral Koltermann (3. v. l.) und anderen Gästen.

Die FKIE-Mitarbeiter Dr. Hanna Geppert (M.) und Norman Jansen (r.) mit Oberst i.G. Dr. Joachim Bartels vor dem Exponat »Analyse- und Testumgebung«.

Insgesamt vermeldete der Veranstalter einen Besucherrekord, der sich auch am Stand des Fraunhofer FKIE bemerkbar machte: Viele Interessierte, darunter mehrere hochrangige Besucher, wie zum Beispiel Brigadegeneral Jens-Olaf Koltermann, EDirBAAINBw Dr. Hans-Georg Neuheuser und Oberst i.G. Dr. Joachim Bartels, aber auch etliche Industrieangehörige ließen sich von den FKIE-Mitarbeitern die Exponate erläutern oder allgemein über die Arbeit des Instituts informieren. Gezeigt wurden die Analyse- und Testumgebung (AuT) und das damit verbundene Exponat »Testumgebung taktischer Router mit emulierten Anteilen« sowie ein Framework zur automatisierten Firmware-Analyse.

Die »Analyse- und Testumgebung« zielt auf die Integration einer Vielzahl heterogener IT-Komponenten. Reale und virtualisierte FüInfoSys und KomSys werden kombiniert und realisieren produktübergreifende Wirkketten. Zentrale Elemente des taktischen Bereichs können in Form virtueller Ressourcen bereitgestellt hoch skaliert und im Verbund in Realzeit untersucht werden.

Im Projekt »Testumgebung taktischer Router mit emulierten Anteilen« wurde auf Basis von OLSRv2 mit MTR-Erweiterungen ein Verbund unterschiedlicher Wellenformen in ein gemeinsames, durchgängiges ad-hoc-fähiges Netz integriert.

Embedded Devices, wie Drucker oder IP-Kameras, bedeuten ein hohes Risiko für Unternehmensnetze. Das zu diesem Thema präsentierte Exponat zeigt, wie leicht ein Drucker manipulierbar ist und stellt ein Framework zur automatisierten Firmware-Analyse vor.